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Gehst du neben mir

Gehst du neben mir
Einen Teil von meinem Weg
Vielleicht auch bis zum Ende
Wir schauen mal, bis wohin der Wind uns trägt

Ich spüre du hast Angst
Weil du nicht weißt, was das hier ist
Und du dich davor fürchtest
Dass du am Ende wieder gebrochen und alleine bist

Wir kommen aber nicht ins rollen
Selbst wenn der Wind uns kräftig vorwärts bläst
Wenn du mit den Händen vor den Augen
Und dem Fuß fest auf der Bremse stehst

Gemeinsam stehen wir hier am Rand
Hinein ins Abenteuer
Ein Tropfen Schweiß auf deiner Stirn
Ich seh es ist dir nicht geheuer

Und ja vielleicht hält der Wagen uns nicht aus
Oder wir fahren ihn an die Wand
Aber wenn wir nicht einmal probieren, ob er fliegt
Wird er verrosten, weil er nur In der Garage stand

Ich hab dir nur jetzt zu geben
Morgen liegt nicht in meiner Hand
Und gestern waren all die Dinge
Die ich nicht ändern kann

Aber heute will ich bei dir sein
Und ich werd auch alles dafür geben
Damit wir unversehrt und sicher
So weit wie möglich miteinander gehen

©mywritingtherapy

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